Porträtfilm Young Business Club Frankfurt: junge Clubmitglieder im Gespräch beim Netzwerk-Event im Airport Club
Videoproduktion·Oktober 2022·Von Jens Bergander

Porträtfilm Young Business Club Frankfurt: Gründerspirit im Airport Club

Videoproduktion für den Gründernachwuchs in Frankfurt

Der Young Business Club bringt jungen Menschen zwischen 14 und 25 das Unternehmertum näher. Unsere Aufgabe war ein Porträtfilm, der genau diesen Spirit sichtbar macht.

Ein Verein, der Gründernachwuchs fördert, lebt von Atmosphäre und Vorbildern. Das lässt sich schwer in einem Flyer erklären, aber gut in einem Film zeigen. Träger ist die Airport Club Frankfurt GmbH, Sitz ist das Frankfurt Airport Center. Mitglieder zwischen 14 und 25 bekommen dort Gastzugang zum Airport Club, dazu Networking mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Co-Working-Plätze und die Bar-Lounge des Clubs.

Warum ein Porträtfilm den Gründerclub weiterbringt

Die Idee hinter dem Young Business Club lässt sich schwer in Prospekttext fassen: junge Leute fürs Unternehmertum begeistern, ihnen Netzwerk und Zugang geben, den sie sich sonst erst erarbeiten müssten. Ein Film macht daraus etwas Greifbares. Er zeigt Gesichter, Energie und das Gefühl, Teil von etwas zu sein. Für eine Zielgruppe zwischen 14 und 25 ist Video ohnehin das Format, in dem sie zuhause ist.

Deshalb sollte der Film nicht wie ein glatter Werbespot wirken, sondern echt. Wer ihn sieht, soll sich wiedererkennen und Lust bekommen, dabei zu sein. Gerade bei einem Verein, der von Mitgliedschaften lebt, entscheidet dieser erste Eindruck oft darüber, ob sich jemand überhaupt die Website genauer ansieht oder gleich weiterklickt.

Was Mitglieder im Airport Club vorfinden

Der Young Business Club bereitet junge Menschen zwischen 14 und 25 auf die Selbstständigkeit vor, nicht in einem Seminarraum, sondern am Ort selbst. Mitglieder bekommen Gastzugang zum Airport Club Frankfurt, dazu Networking mit Unternehmerinnen und Unternehmern sowie Zugang zu Co-Working-Flächen und der Bar-Lounge des Clubs. Wer hier Mitglied wird, erlebt Unternehmertum nicht in der Theorie, sondern bei Menschen, die es bereits leben.

Genau diese Umgebung wollte der Film einfangen: kein Seminarraum, sondern ein Ort, an dem Gründergeist bereits sichtbar ist. Kontaktperson des Clubs für das Projekt war Jaro Filip vom Airport Club Frankfurt. Die Lage direkt am Flughafen unterstreicht dabei den professionellen Anspruch: Wer hier ein- und ausgeht, bewegt sich zwischen echten Unternehmerinnen und Unternehmern, nicht nur zwischen Gleichaltrigen.

Vom Pitching bis zum Workshop: das Programm dahinter

Was der Young Business Club unter „Kurse und Veranstaltungen" versteht, zeigt sich am Programm: Pitching-Formate für Startup Teens, Workshops etwa zu digitaler Etikette oder zu Investment-Grundlagen für junge Unternehmer, dazu die Mitgliederversammlung mit Wahl des Vorstands. Sämtliche Termine finden im Airport Club statt, demselben Ort, an dem auch der Porträtfilm entstanden ist. Diese Mischung aus strukturierten Formaten wie Pitching und Workshops und dem eher lockeren Networking drumherum ist genau das, was einen einzelnen Eventmitschnitt von einem Film unterscheidet, der den ganzen Club abbildet.

Für den Film war das die entscheidende Erkenntnis: Der Club ist kein abstraktes Konzept, sondern ein wiederkehrender Treffpunkt mit festem Programm und festem Ort. Genau diese Wiederkehr wollten wir im Schnitt spürbar machen, statt nur einen einzelnen Abend zu zeigen.

Authentisch statt inszeniert

So gehen wir an einen Porträtfilm heran: beobachten, echte Momente einfangen, wenig gestellt. Licht, Bildausschnitt und Kamerabewegung wählen wir so, dass es lebendig wirkt und nicht nach Kulisse. Bei einem Event mit vielen jungen Gesichtern an einem Tisch entscheidet oft der richtige Moment zwischen einer gestellten Aufnahme und einer, die echt wirkt.

Beim Schnitt kommt es auf Rhythmus an. Gerade bei einem jungen Publikum trägt die Musik die Energie, und das Tempo hält die Aufmerksamkeit. Zu lange Einstellungen wirken bei dieser Zielgruppe schnell zäh, also bleibt jede Szene nur so lange im Bild, wie sie etwas erzählt. Auch die Farbgebung folgt diesem Gedanken: warme, satte Töne statt eines kühlen Corporate-Looks, damit der Film nach echtem Abend aussieht und nicht nach Hochglanzbroschüre.

Ein Film, der Mitglieder gewinnt

Ein Porträtfilm ist kein Selbstzweck. Er arbeitet dort, wo der Club sichtbar wird: auf der Website, auf Instagram und LinkedIn, in Gesprächen mit Partnern und potenziellen Mitgliedern. Für einen mitgliedergetragenen Verein ist das besonders wirksam: Interessierte vertrauen eher dem Eindruck eines echten Abends als einem reinen Werbetext, gerade wenn die Zielgruppe selbst noch am Anfang ihres unternehmerischen Wegs steht.

Auf Wunsch liefern wir neben dem Hauptfilm kürzere Schnittfassungen fürs Hochformat, damit der Auftritt auf Social Media direkt bespielbar ist. Gerade für einen Club, dessen Zielgruppe vor allem über Instagram und TikTok erreichbar ist, macht das den Unterschied zwischen einem Film, der einmal läuft, und einem, der über Monate weiter Reichweite bringt.

Unsere Rolle

Als Editor für den Young Business Club

Bei diesem Projekt waren wir nicht am Set, sondern im Schnitt. Aus dem gedrehten Material haben wir den Porträtfilm inhaltlich aufgebaut, mit klarem Fokus auf die stärksten Szenen.

Ziel war, den Spirit des Young Business Club spürbar zu machen, jungen Menschen zwischen 14 und 25 das Unternehmertum näherzubringen. Mit schnellen, pointierten Schnitten und dem passenden Rhythmus entsteht genau die Energie, die den Club ausmacht. Genau dieser Rhythmus ist es auch, der den Film von einer reinen Vereinsdokumentation zu einem Stück Content macht, das sich auf Social Media von selbst trägt.

Jens Bergander

Jens Bergander

Fotograf & Videograf · screen-box · Aschaffenburg

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